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Solitaire.Free

Wie man spielt FreeCell Solitär

FreeCell wird mit einem vollen Kartendeck aus 52 Karten gespielt, offen in acht Tableau-Spalten ausgeteilt – vier Spalten mit sieben Karten und vier mit sechs. Vier Freizellen liegen an der Seite als Ablageplätze für je eine Karte, und vier Fundamente werden farbrein aufgebaut. Weil das gesamte Deck von der Austeilung an sichtbar ist, ist FreeCell ein Spiel mit vollständiger Information: Mit sorgfältiger Planung lässt sich nahezu jede Stellung lösen. Diese Seite erklärt das Layout, die überaus wichtige Superzug-Regel und wie man mehrere Züge vorausdenkt.

Schritt für Schritt

  1. Lies das ganze Spielfeld. Jede Karte liegt offen. Bevor du irgendetwas anfasst, erkenne, wo die Asse vergraben sind, und plane, wie du sie ausgräbst.
  2. Nutze Freizellen als Zwischenablage. Ziehe eine blockierende Karte in eine leere Freizelle, um sie aus dem Weg zu räumen. Jede Zelle hält genau eine Karte, also setze sie mit Bedacht ein.
  3. Verschiebe geordnete Serien zusammen. Eine absteigende Serie in wechselnden Farben bewegt sich als Gruppe. Wie viele Karten du verschieben kannst, ergibt sich aus (Freizellen + 1), verdoppelt für jede leere Spalte.
  4. Baue die Fundamente nach Hause. Schicke Karten farbrein vom Ass bis zum König nach oben. Doppelklick sendet automatisch, und wenn du alle 52 abräumst, gewinnst du.

Strategie

Befreie die Asse und Zweien früh, aber verstopfe dabei nicht deine Freizellen – eine leere Freizelle und eine leere Spalte sind deine wertvollsten Ressourcen, weil sie vervielfachen, wie viele Karten du auf einmal verschieben kannst. Plane mehrere Züge voraus, bevor du dich festlegst; weil alles sichtbar ist, kannst du oft die ganze Lösung sehen, wenn du hinschaust. Baue lieber lange geordnete Serien im Tableau, als Karten in Zellen zu parken, und halte mindestens eine Spalte auf dem Weg zur Leere, damit du irgendwo einen vergrabenen König unterbringen kannst.

Häufig gestellte Fragen

Wie ist das FreeCell-Spielfeld aufgebaut?
Alle 52 Karten werden offen ausgeteilt: Die ersten vier Spalten bekommen je sieben Karten und die letzten vier je sechs, insgesamt acht Spalten. Darüber liegen vier leere Freizellen (Ablage für je eine Karte) und vier leere Fundamente (farbrein vom Ass aufgebaut).
Wie lautet die Superzug-Regel genau?
Streng genommen darfst du nur eine Karte auf einmal verschieben, aber die Oberfläche lässt dich eine gültige Serie in einer einzigen Aktion verschieben, wenn du genug Platz hast, um es hinter den Kulissen Karte für Karte zu tun. Das Maximum ist (Freizellen + 1), multipliziert mit 2 hoch der Anzahl leerer Spalten. Das Verschieben auf eine leere Spalte verbraucht eine dieser Spalten, zählt also weniger.
Wie gewinnt man FreeCell?
Bringe alle 52 Karten auf die Fundamente, jedes farbrein vom Ass bis zum König aufgebaut. Weil die Austeilung vollständig sichtbar ist, bedeutet eine verlorene Partie meist eine übersehene Linie und keine unmögliche Runde.
Welche FreeCell-Runden sind unlösbar?
Unter den 32.000 klassischen nummerierten Runden ist nur Nr. 11982 nachweislich unlösbar, sowie eine Handvoll weiterer in der erweiterten Nummerierung. In der Praxis lässt sich so gut wie jede Runde, die dir begegnet, gewinnen, weshalb wir auch einen vom Löser bestätigten Modus für lösbare Runden anbieten.
Ist FreeCell schwerer als Klondike?
Es ist schwerer, gut zu spielen, aber weit häufiger lösbar. Klondike verdeckt Karten und fügt Glück hinzu; FreeCell zeigt alles und belohnt Planung, sodass ein starker Spieler die große Mehrheit der FreeCell-Runden gewinnt.